Ideengarten Unternehmer Podcast

Mit diesen 7 Impulsen erkennen, ob deine Idee gut ist.

 

 

Woran erkenne ich, ob meine Idee gut ist?

Ideen sind wunderbar. Findest du nicht auch? Ich liebe Ideen. Sie beleben, sie machen Vorfreude, sie machen so ein wunderbares Kribbeln, dass da irgendetwas kommt oder irgendetwas Tolles daraus werden kann. Sie können sie uns vom Wesentlichen abhalten, weil sie so lebendig, quirlig und raumgreifend sind. Dann machen sie sich wichtig und uns ein bisschen verrückt. Wir denken „Diese Idee ist DIE Idee, auf die ich gewartet habe.“ Dann rennen wir dieser Idee hinterher oder setzen sie sofort um. Irgendwann sind wir ganz konfus, weil die Dinge nicht mehr richtig zusammenpassen. Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Diese Verwirrung entsteht, wenn wir jeder Idee dieselbe Wichtigkeit geben statt zu differenzieren, welche Ideen noch „ein Ründchen drehen“ müssen. Die sieben Impulse in diesen Beitrag helfen dir zu erkennen, ob eine Idee gut ist, welche du weiterverfolgen und welche du getrost auf den Kompost werfen kannst.

Welche Idee sollte ich weiterverfolgen?

Damit sich Idee sich entfalten und Wurzeln schlagen können, bauchen sie Raum. Sie möchten gesehen werden. Sie wollen, dass du mit ihnen spielst – sie sie von links nach rechts drehst, von oben nach unten, etwas hinzu- oder wegnimmst. So, wie du mit Knete etwas Neues formst, wollen deine Ideen, dass du sie zu etwas Besonderem machst. Dabei hat nicht jede von ihnen das Zeug zum ganz großen Wurf. Es gibt die die unausgegorenen, die du nicht sofort realisieren, sondern denen du noch etwas Zeit geben solltest. Denn sie sind kleine Brücken zu neuen Ideen.

Räumtest du jeder Idee dieselbe Priorität ein, würde dich das sehr bald in die Irre führen.

Diese 7 Ideen kannst du getrost auf den Kompost werfen.

Mit den folgenden sieben Impulse erkennst du leichter, welche Ideen noch „ein Ründchen drehen“ wollen.

1 Die Idee löst kein Problem oder hat noch keinen Nutzen.

Mit diesen Ideen muss noch was geschehen, damit sie Sinn machen. Nur dann wird jemand dafür Geld bezahlen. Entweder sie brauchen, dass du dich mit ihnen beschäftigst. Oder du stellst fest, dass sie noch nicht ganz „gar“ ist. Dann kannst du sie getrost auf den Kompost werfen.

Auf den Kompost bedeutet, dass du ihr ermöglichst, sich zu verändern. Was passiert auf dem Kompost? Etwas Bestehendes wird transformiert. Es löst sich auf, um zu etwas Neuem zu werden. Im besten Sinne wird es neue Erde, also Humus, für neue Ideen. Keine Idee geht wirklich verloren. Dadurch dass du sie loslässt, wird sie zur Brücke für eine neue ausgereiftere Idee.

2 Die Idee deckt sich nicht mit deinen Stärken.

Liegt eine Idee außerhalb deiner Kompetenzen, musst du zunächst Neues lernen, um sie zu realisieren. Das lohnt sich nur dann, wenn sie die nächsten Kriterien ebenfalls erfüllt.

3 Die Investition für die Realisierung steht nicht in Relation zum zur erwartenden Erfolg.

Würdest du eine solche Idee realisieren, dann wären die Kosten hoch. Das lohnt sich nur für ganz besondere Ideen, die dich auf deinem Weg weiterbringen. Manche Ideen sind selbst Visionen. Wenn sie dich beleben, Freude in dir auslösen und dich lebendig machen, dann solltest du sie verfolgen. Erkennst du hingegen noch nicht, was eine Idee jetzt von dir will. Oder kannst du absehen, dass die Investition in keinem gesunden Verhältnis zum Output seht. Dann erlaube ihr, noch eine Runde zu drehen. Du kannst sie auf den Kompost werfen. Wenn sie wichtig ist, kommt sie wieder – dann meist in besserer Form.

4 Die Idee bringt dich deinem Wunschziel nicht näher.

Das ist ein wichtiger Punkt, auf den ich meine Ideen immer wieder prüfe. Wenn ich das nicht erkennen kann, frage ich mich „Was kann ich tun, damit diese Idee besser zu meinem Wunschziel passt?“ Ändern gute Fragen und Kreativitätsübungen nichts daran: Ab auf den Kompost! Die Idee darf noch eine Runde drehen.

5 Die Idee widerspricht im Wesentlichen deinen Werten.

Du wirst nicht glücklich, wenn du eine Idee realisierst, die gegen deine wichtigsten Werte geht. Tust du es doch, fühlst du dich unwohl oder vielleicht sogar schuldig damit. Deshalb gehört sie auf den Kompost, damit sich anpassen kann.

6 Die Idee verstößt gegen ein Gesetz.

Versteht sich von selbst, dass du diese Idee nicht realisieren solltest.

7 Es gibt bereits innovativere Lösungen für das Problem.

Beispiel: Es würde nichts bringen, wenn du ein ganz normales Mobiltelefon erfinden würdest, wenn das Smartphone schon erfunden wurde. Es sei denn, es gibt nur noch Smartphones und es gibt wieder einen Markt dafür, dass Menschen nur telefonieren aber nicht online gehen wollen. Achte darauf, dass deine Ideen innovativ bleiben – also etwas Neues hervorbringen.

Ich habe noch einen für dich – das ist der achte:

8 Die Idee löst keine Freude, sondern Stress aus.

Oder sie fühlt sich nicht stimmig an. Dann gehört sie ebenfalls auf den Kompost. Alles, bei dem der Energie- oder Ressourcenverbrauch langfristig weit über dem Energiezuwachs liegt, gehört vorerst auf den Kompost. Dein Unterbewusstsein – dein innerer Ratgeber – weiß, dass du noch nicht ganz zufrieden mit der Idee bist. Es erkennt, dass Nachbesserung erwünscht ist. Sei versichert, dass es dir weitere Ideen präsentieren wird, die noch besser passen.

Nicht jede Idee muss sofort umgesetzt werden. Manchmal ist es besser, sie loszulassen und sich gute Fragen zu stellen. Indem du deine Ideen auf den Kompost wirfst, erlaubst du ihnen zu wertvollem Humus für neue Ideen zu werden.

Mit diesen 7 Impulsen erkennen, ob deine Idee gut is

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