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Konflikte meistern – Das kannst du tun, um in ihnen frei zu bleiben.

Konflikte meistern frei bleiben

Wenn wir das Wort Konflikt hören, denken wir häufig an einen Disput zwischen zwei Menschen. Als erstes kommt uns in den Sinn, wie wir was mit dem anderen Menschen tun oder zu ihm sagen. Oder wir denken darüber nach, was er uns gegenüber gemacht oder getan hat. Wenn wir so vorgehen, bleiben wir mit dem Konflikt jedoch an der Oberfläche und werden weder uns selbst noch dem anderen gerecht.

In ihrer Blogparade Wie werde ich zum Konfliktmeister hat Christina Wenz eingeladen, sich zu diesem Thema zu äußern. Sie greift damit den Wunsch ihrer Leser auf, mehr über Lösungsmöglichkeiten von Konflikten zu erfahren.

Aus einigen Gesprächen weiß ich, dass dieses Thema auch viele meiner LeserInnen interessiert. Das nehme ich zum Anlass, mich an Christinas Blogparade zu beteiligen.

Wenn du diesem Blog schon etwas länger folgst, weißt du, dass ich mir Konflikte immer erstmal in mir selbst anschaue. Der Auslöser ist für mich immer ein Hinweis, wo ich gerade mit mir selbst unterwegs bin. Deshalb beleuchte ich in diesem Beitrag, was wir unabhängig von der äußeren Situation tun können, um souverän mit Konflikten umzugehen.

Was geschieht in einem Konflikt?

Menschen haben Bedürfnisse und sind geneigt, sich diese zu erfüllen. In dem Artikel Bedürfnisse erfüllen! 3 Wege und ihre Wirkung auf andere… bin ich näher darauf eingegangen, wie entscheidend unser Vorgehen bei der Erfüllung unserer Bedürfnisse sein kann. Weichen die Bedürfnisse zweier Menschen in einer Situation stark voneinander ab, kann das wehtun. Diesen Schmerz fühlen wir in Konflikten. Der eine will etwa Ruhe und Raum, der andere hingegen Aktion und Abenteuer. Das wird als Bedürfniskonflikt bezeichnet.

Neben diesen beiden Bedürfnissen gibt es zeitgleich weitere gemeinsame Bedürfnisse, etwa die nach Harmonie und Übereinstimmung. Das bedeutet, dass in beiden Menschen gleichzeitig zwei oder mehr Bedürfnisse wirken, die sich widersprechen können. Damit haben wir einen inneren Bedürfniskonflikt.

In meinem Beispiel wünscht sich der eine Ruhe und Raum. Gleichzeitig möchte er oder sie Harmonie wahren und wünscht sich mit dem anderen in Übereinstimmung zu sein. Dem anderen ist nach Aktion und Abenteuer. Auch er wäre gerne in Übereinstimmung mit dem anderen, so dass die Harmonie erhalten bleiben kann.

Jedes dieser Bedürfnisse hat seine Berechtigung. Wir sind freie Menschen und können unser Leben nach unseren Wünschen gestalten. Schwierig wird es erst, wenn ein Bedürfnis bedroht scheint.

Das ursächliche Bedürfnis

In Konflikten sind wir geneigt, uns an den Bedürfnissen zu reiben, die sich offensichtlich widersprechen. Diese sind jedoch nur Auslöser des Konflikts. Das Bedürfnis, das in diesem Beispiel Urheber des Konfliktes ist, ist der Wunsch nach Übereinstimmung und Harmonie. Hier wird es spannend.

Berücksichtigen wir dieses Bedürfnis nicht, kommt es leicht als unbewusste Erwartung daher. Dann versuchen wir, den anderen auf höchst kreative Weise zur Erfüllung dieses Bedürfnisses zu bewegen. Gewähren wir uns selbst und dem anderen tatsächlich die volle Freiheit in seinen Bedürfnissen, kommt es gefühlt zum Verlust der Harmonie und Übereinstimmung. Das löst ein Gefühl in uns aus. Nehmen wir an, es ist Verlustangst.

Haben wir eine negative Vorerfahrung mit Verlustangst, sind wir versucht, diesem Gefühl auszuweichen oder es abzuwehren. Da wir diesen Hintergrund in solchen Situationen selten klar erkennen, wehren wir den Auslöser des Gefühls ab – das widersprechende Bedürfnis des anderen. All das geschieht in Sekundenbruchteilen. So schnell, dass wir unmittelbar auf unseren Irrtum reagieren. Schon sind wir mit dem anderen mitten im Gefecht.

Er fühlt sich in seinem Bedürfnis nicht gesehen und wir ebenso nicht. Hier kommt ein weiteres Bedürfnis hinzu – das nach gesehen werden. Was für eine Bedürfnisschlacht. Wenn wir uns so ineinander verstricken, werden bei jedem Beteiligten alte Wunden aktiviert. Hier wird es für beide schwer, überhaupt noch durchzublicken.

Eine Auszeit nehmen

Mit Diskussionen lässt sich ein solcher Konflikt kaum mehr lösen. Deshalb empfehle ich hier als erstes die Selbstklärung. Wir denken in Konflikten häufig, dass wir dafür keine Zeit hätten. Das stimmt aber nur selten. Besser wir treten einen Schritt zurück und schauen, was da genau abläuft. So lösen wir den Konflikt deutlich schneller als in dem anderen Fall.

Manches Paar kann ein Lied davon singen, wenn ein alter abgekauter Disput immer wieder auf den Tisch kommt. Wir sind dann so mit dem anderen verstrickt, dass wir statt aktiv zu handeln nur noch reagieren.

In verfahrenen Konflikten hilft es, sich eine Auszeit zu nehmen. Klick um zu Tweeten

Hier ein paar Sätze, mit denen du dir eine Auszeit nehmen kannst.
„Du, ich blicke gerade nicht mehr durch und möchte mich erstmal selbst klären. Lass‘ uns bitte in ein paar Tagen noch einmal darüber reden. Wann ist es dir recht?

„Puh, das ist ganz schön verfahren gerade. Ich merke, dass ich kurz vor dem Ausflippen bin. Da ich gerne respektvoll mit dir umgehen möchte, ziehe ich mich jetzt erstmal zurück. Wir reden dann später noch einmal darüber, okay?“

„Du, ich kann gerade nicht respektvoll mit dir umgehen. Gib mir bis heute Abend. Dann bin ich mir klarer, was da gerade in mir geschieht.“

Im Job könntest du sagen:
„Herr Müller, so spontan möchte ich jetzt nichts dazu sagen. Ich denke darüber nach und komme morgen wieder auf Sie zu.“

So weiß der andere Bescheid und ist dir vielleicht sogar dankbar für die Auszeit. Beide können zu sich hin spüren und die Dinge in sich klären. Dieser Abstand hilft, die Wahrheit hinter dem Offensichtlichen zu erkennen.

Bewusstsein braucht Innehalten

Die ersten drei Beispiele wirst du eher in privaten Beziehungen anwenden. Dein lieber Mitmensch ist informiert und du kannst dich zurückziehen. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit.

Schreibe dir die Abläufe des Konfliktes nacheinander auf, damit du sie besser überschauen kannst. Etwa so…

„Als Peter schon wieder zum Rafting wollte, habe ich mich unter Druck gefühlt. Ich wollte lieber mit einer Tasse Tee und einem guten Buch im Garten ausruhen. Was aber, wenn ich ihm diesen Wunsch schon wieder abschlage. Ich bin vor zwei Wochen schon nicht mitgegangen. Er könnte denken, dass ich langweilig bin. Wenn er das denkt, habe ich Angst, dass er mich verlässt. Wer will schon mit jemandem zusammen sein, der so langweilig ist. Wenn ich ihn bitte hier zu bleiben, wird er unzufrieden. Wenn ich mitgehe, kann ich mich nicht ausruhen. Das brauche ich aber gerade. Ich fühle mich frustriert, weil ich nicht dasselbe will, wie er. Das stört irgendwie die Harmonie zwischen uns.“

Weiter schmücke ich das nicht aus. Das Prinzip dürfte in dem kurzen Abschnitt erkennbar sein. Du schreibst die innere Geschichte – den Ablauf – der Situation und deine Gefühle und Wünsche auf.

Aufräumen und sortieren

Was du nun auf dem Papier hast sind deine Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse. Schaue dir nun die Bedürfnisse etwas genauer an. Wie denkst du über sie? Ist es okay, wenn du sie hast, obwohl dein Partner gerade etwas anderes will?

In meinem Beispiel befürchtet Peters Freundin, er könne sie mit ihrem Bedürfnis nach Ruhe langweilig findet. Hier geht es darum, dass sie sich ihr Bedürfnis nach Ruhe zugesteht ohne es innerlich abzuwerten. Denn nicht Peter hat das Bedürfnis abgelehnt, sondern seine Freundin hat nur angenommen, dass er es täte.

Sie könnte Peter von ihrer Angst erzählen und ihm sagen, dass sie so am besten runterkommt. Peter würde dann vielleicht erwidern, dass er am besten durch Bewegung runterkommt. Wenn Peter ein netter freiheitsliebender Kerl ist, wird er nicht wollen, dass seine Freundin gestresst mitgeht. Die Bedürfnisse sind geblieben. Beide könnten das tun, was ihnen gut tut, ohne sich durch das Bedürfnis des anderen bedroht zu fühlen. Eine schöne Idee wäre hier noch, ein gemeinsames verbindendes Ereignis zu planen zu dem beide Lust haben.

Das funktioniert natürlich auch im beruflichen Zusammenhang. Dort geht es dann darum, seine Sprache diesem Setting anzupassen. Statt „Herr Müller, ich bin erschöpft und brauche meine Ruhe am Wochenende!“ könntest du sagen „Herr Müller, ich weiß ihre Einladung zum Betriebsausflug sehr zu schätzen. Aber ich habe da schon etwas Wichtiges vor. Beim nächsten Mal bin ich gern wieder dabei“.

Eine strukturierende Methode

An dieser Stelle möchte ich kurz auf die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) von Marshall Rosenberg eingehen. In der GfK wird im ersten Schritt die Situation neutral (ohne Bewertung) beschrieben. Im zweiten Schritt wird das Gefühl und im dritten das Bedürfnis genannt. Zu guter Letzt formulierst du eine Bitte an den anderen.

Wenn du mit der GfK beginnst, kann sich das zunächst etwas holprig anfühlen. Das liegt nicht nur daran, dass es ungewohnt ist. Manchmal besteht die Unsicherheit darin, dass wir uns unserer Bedürfnisse noch nicht richtig bewusst sind oder sie sogar ablehnen. Vielleicht denkt es dann in uns, dass wir mit diesem Bedürfnis irgendwie seltsam wären.

Damit wir auf diese Weise miteinander kommunizieren können, müssen wir uns zunächst unserer Bedürfnisse und deren Bedeutung für uns bewusst werden. Mit Bedeutung meine ich, dass es nicht reicht, das Bedürfnis nur zu kennen. Wir sollten auch wissen, wie uns der andere Mensch dabei helfen kann, dieses Bedürfnis zu erfüllen. Nur mit dieser Klarheit lässt sich eine konkrete Bitte formulieren.

Innere Konflikte meistern

Genau das fällt vielen Menschen jedoch schwer. Daher empfehle ich Ungeübten, die Situation aufzuschreiben und zunächst ihren inneren Konflikt zu klären, bevor sie die GfK in der Kommunikation mit anderen anwenden. Da jeder äußere Konflikt auch ein innerer ist, bietet sich das an.

Hier die Schritte in Anlehnung an die GfK:

  1. Schreibe dir auf neutrale Weise auf, was geschehen ist.
    Ähnlich, wie ich es in dem Beispiel mit Peter beschrieben habe.
  2. Was hast du dabei gefühlt?
    Bitte notiere die Gefühle auf diese Weise. So werden dir gleich noch ein paar Glaubenssätze bewusst:
    a) Ich war wütend, weil ich nicht chillen konnte. (Wer sagt das?)
    b) Ich hatte Angst, er könnte mich nicht mehr mögen, wenn ich so bin. (Eigene negative Bewertung des Bedürfnisses)
    c) Als ich ihn alleine losziehen sah, hatte ich Angst, er würde eine interessantere Frau kennenlernen. (Wer sagt, dass er eine andere Frau interessanter findet?) Verbinde dich mit dem jeweiligen Gefühl auf der Körperebene und erforsche es wahrnehmend.
  3. Was braucht das Gefühl von dir?
    Hier suchst du zuerst nach dem Bedürfnis, das im Vordergrund steht. Dann gehst du tiefer.
    a) Ruhe und Raum
    b) Angenommen werden, da sein dürfen, Erlaubnis oder Bestätigung
    c) Sicherheit, Vertrauen

Versorge dich mit dem Wichtigsten

Frage dich, wie du dir diese Bedürfnisse am besten erfüllen kannst und tue es dann. Vielleicht fällt dir auf, dass es dir schwer fällt, dir das selbst zu schenken. Genau hier liegt der Sprengstoff für äußere Konflikte.

Wenn du dich dir selbst nicht zuwenden kannst, wird das auch für deine Umgebung schwierig. Deshalb ist der wichtigste Schritt, deine Bedürfnisse zu akzeptieren. Ein weiterer Schritt ist, verschiedene Wege zur Erfüllung zu finden, damit du nicht mehr so stark auf einen einzigen fixiert bist. Je mehr du das tust, desto freier fühlst du dich in Konflikten.

Nachdem du dich auf diese Weise geklärt hast, erkennst du Wahrheit in Konflikten schneller. Mit der Zeit und ein bisschen Übung gelingt es dir immer besser, diesen Ablauf schon während eines Konfliktes innerlich durchzugehen. Dann brauchst du den Time-Out wahrscheinlich nur noch, wenn dir jemand auf einen deiner besonderen Knöpfe gedrückt hat.

Betrachten wir jeden Menschen (auch uns selbst) als frei, wird klar, dass jedes Bedürfnis seine Berechtigung hat. Die Verantwortung liegt bei uns, wie wir sie uns erfüllen. Wir brauchen keine Erlaubnis für ein Bedürfnis. Es mag unseren Lieben mit gegensätzlichen Bedürfnissen zwar schwer fallen, uns diese Bedürfnisse zuzugestehen. Sie müssen sie nicht gut finden. Ihre Aufgabe ist, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und sich darum zu kümmern.

Fazit

Freiheit bedeutet, dass jeder nach seinen Wünschen und Bedürfnissen leben kann. Autonomie heißt, mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen in Übereinstimmung zu leben. Es heißt nicht, dass wir unsere Bedürfnisse auf Kosten anderer erfüllen, sondern uns ihrer bewusst werden und die Verantwortung für sie übernehmen.

Kommunikation wird dann notwendig, wenn wir mit unseren Bedürfnissen die Grenzen eines anderen Menschen berühren. Hier endet unsere eigene und beginnt ihre Freiheit. Wenn wir die Bedürfnisse eines anderen Menschen erfüllen, kann das nur aus freiem Willen geschehen. Zwingen wir jemanden dazu oder fühlen wir uns gezwungen, ist das keine Freiheit.

In Konflikten frei bleiben, bedeutet den inneren Konflikt zu erkennen und ihn zu lösen. Klick um zu Tweeten

Was bedeutet Freiheit in Konflikten für dich?

Bleib wahrnehmend…

Claudia

Bildquelle: pixabay.com (dog-734691_1280)

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6 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Liebe Claudia, herzlichen Dank, dass Du mit diesem wunderbaren Beitrag bei der Blogparade dabei bist! Ich finde ihn sehr fesselnd und angereichert voll guter Tipps und klasse Beispielen, die das Ganze sehr nachvollziehbar machen. Schon beim Lesen fühlt man sich irgendwie entspannter und motiviert, sich selbst mit seinen Bedürfnissen mehr anzunehmen und zu akzeptieren. Sehr stark! Liebe Grüße, Christina

    1. Liebe Christina,
      von Herzen danke für diese tolle Rückmeldung. Es freut mich, dass mein Beitrag so angenehme Gefühle in dir ausgelöst hat. Dieser Artikel wollte erst geboren werden. Als ich von deiner Blogparade las, war da sofort ein freudiges Kribbeln. Dann kam erstmal nichts mehr. So habe ich bis zum letzten Tag deiner Blogparade gebraucht, um dem Kribbeln Ausdruck zu verleihen. Toll, dass ich dabei sein durfte.
      Liebe Grüße
      Claudia

  2. prägnant beschrieben und mir aus der Angstberatung bestens bekannt, denn diese unglösten Konflikte führen in nicht nur diffuse Angstzustände, die dann in Gesprächen aufgelöst werden müssen

    „Müssen bedeutet Zwang, Wollen ist Freiheit!“, sage ich in den Beratungsgesprächen immer….
    Gerne gelesen und gerne geteilt.

    1. Lieber Rolf,
      vielen herzlichen Dank, dass du dir Zeit für den Beitrag genommen und ihn geteilt hast. Das kann ich bestätigen. Gerade bei Ängsten ist dieses Vorgehen hilfreich. Und mit dem Müssen habe ich es auch nicht so 🙂 Ein schöner Spruch, den du deinen Klienten da mitgibst.
      Herzliche Grüße
      Claudia

  3. Liebe Claudia,

    einen spannenden Artikel hast du gezaubert und mit vielen Beispielen gespickt.
    Ich finde es immer wieder spannend, wie wichtig doch Kommunikation gerade in Konfliktfällen ist. Es ist so einfach zu sagen, ich brauche eine Pause, als zu erwarten, dass der andere es riecht, wie es in einem vorgeht. Aber doch tun wir es…
    Liebe Grüße

    Melanie

    1. Liebe Melanie,

      vielen Dank für Dein Feedback zu meinem Artikel. Ich freue mich, dass er Dir gefällt. Du hast so Recht damit, dass wir es immer wieder vergessen. Es liegt so tief drin. Wie schön wäre es, wenn unsere Kinder das schon früh lernen dürften und so nicht dieselben Schwierigkeiten damit bekommen würden. Einen schönen Blog hast du. Unsere Themen berühren sich. Das schaue ich mir mal in Ruhe an 🙂

      Liebe Grüße
      Claudia

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