Üble Nachrede. Wenn hinter deinem Rücken schlecht über dich geredet wird…

Üble Nachrede. Wenn hinter deinem Rücken schlecht über dich geredet wird…

Kommentare

  
  1. Jajasoso sagt:

    Toll. Bis jetzt hab ich auch gedacht, daß mich das dumme Geschwätz anderer Leute nichts angeht. Aber heute weiß ich, daß es mich sehr wohl etwas hätte tun lassen müssen. Nur was ich hätte tun können, das weiß ich immer noch nicht. Ich bin wegen einer wirklich absurden Lügengeschichte fristlos gekündigt worden. Den Job bin ich los, obwohl der Richter die Sachlage klar erkannt hatte. Die Lügner ha en meinen Ruf ruiniert. Ich finde nun keine Arbeit mehr.

  2. B. Duftreis sagt:

    Mir geht es genauso wie „Jajasoso“. Weder kenne ich die beiden feigen Hunde (unter ca. 100 KollegInnen), die sich den Weg zu mir bzw. meinem Chef gespart haben (ich hatte mit niemandem Streit) und gleich zum Oberboss gelaufen sind, noch weiss ich wodurch ich denen (unabsichtlich) auf die Füße getreten bin … aber meinen Job bin ich trotzdem los. Da ich jeden sehe und wertschätze denke ich im Nachhinein, dass ich es bei diesen zwei Kollegen (welche auch immer das sein mögen) am Bauchpinseln habe fehlen lassen („Ja, ich bin ganz Deiner Meinung. Das ist so toll, was Du geleistet hast. Erzähle mir noch eine Stunde lang, was der X zu dem Y gesagt hat oder was Du Dir bei Punkt 3.1.2.1.5.7 gedacht hast. …“) und dass es sich in dieser Umgebung einfach nicht gelohnt hat, gute Arbeit leisten zu wollen.

    An Frau Heipertz: In Ihrem obigen Artikel haben Sie (sehr gut, wie ich finde) die Sicht von dem der üble Nachrede betreibt und die Sicht von demjenigen, über den schlecht gesprochen wird dargestellt. Ich würde mir wünschen, dass sie auch noch die Perspektive derjenigen die die üble Nachrede als Nicht-Betroffene hören ergänzen.

    • Hallo B. Duftreis,

      das stelle ich mir furchtbar vor, vor allem, weil Du (Sie?) nicht weißt aus welcher Ecke die Anfeindungen kamen. Das verleitet zu allerlei Spekulationen mit dem Ergebnis, dass der Geist nicht mehr zur Ruhe kommt. Schlaflose Nächte inklusive. Vielen Dank für die hilfreiche Rückmeldung, B. Duftreis. Diese Perspektive könnte ich in der Tat noch ergänzen.

      Herzliche Grüße
      Claudia

  3. Lisa sagt:

    Sehr interessant und eröffnet mir wirklich eine andere Sichtweise auf manche Menschen. Da ich eh schon dieses Weg unbewusst beschritten hatte, werde ich wirklich gestärkt damit umzugehen. Auch ich hatte schon mehr als einmal eine Kollegin die mich fast die Ausbildung oder den Job gekostet hatte. Zum Glück hatte ich einen Chef mit Menschenkenntnis. Aber durch dieses Artikel wird mir vieles klarer. Nur leider weiß ich nicht wie man solche Situationen vermeiden kann…
    Danke für den Artikel. 🙂

    • Liebe Lisa,

      ich danke dir, dass Du Deine Erfahrung hier teilst. Ich glaube nicht, dass Gerede hinter dem Rücken grundsätzlich vermieden werden kann, weil es ein relativ ungefährlicher Weg ist, mit Problemen umzugehen. Der der nachredet, muss nicht in die direkte Konfrontation und kann so der Verantwortung ausweichen. Dadurch wird dieser Weg weiter von einigen Menschen genutzt werden. Ein offener, ehrlicher Austausch mit sich selbst und anderen ist die beste Lösung. Weil unsere Umwelt unser Spiegel ist, kommen so mit der Zeit andere Menschen zu uns. Diejenigen, die sich nicht trauen, verschwinden meist, weil sie mit der Offenheit nicht so gut umgehen können.

      Herzlichst
      Claudia

  4. Wildfangmama sagt:

    Ein toller Text, das jetzt hier zu lesen half mir gerade ungemein. Ich musste leider erleben, wie über meine Tochter (3 Jahre! !!) schlecht gesprochen wurde. Natürlich habe ich das über 3 Ecken erfahren und die Person, die es in den Umlauf gebracht hat, hat natürlich nicht mit mir gesprochen. Mich ärgert dieses Verhalten. Ich bin selbst ein sehr direkter und aufrichtiger Mensch und kann mit dieser Art von Verhalten nicht umgehen.
    Ihre Worte hier, Frau Heipertz, waren für mich Hilfe von Trost zugleich.
    Viele Dank!

    • Liebe Wildfangmama,

      das freut mich, wenn Sie/Du hierin Trost gefunden haben. Für Ihre kleine Tochter ist traurig, dass sie bereits so früh eine solch unangenehme Erfahrung machen musste. Ich verstehe gut, dass Sie das ärgert. Dieses „Hintenherum“ ist gerade für Menschen mit den Wert „Wahrhaftigkeit“ oder „Ehrlichkeit“ schwierig.

      Alles Gute
      Claudia

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