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Mit deiner Wahrnehmung Orientierung im eigenen Business finden

Vertraue deiner Wahrnehmung

Der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen ist für viele sensible Menschen eine Herausforderung. Durch die vielen Ablenkungen nehmen sie die Impulse in ihrem Inneren häufig nicht mehr richtig wahr. Manche sind so stark beansprucht, dass sie ihren inneren Kompass gar nicht mehr wahrnehmen.

Die ständige Präsenz in den Sozialen Medien verstärkt dies nur. Unsere Zeit ist schnell, laut und oberflächlich. Wir sind es schlichtweg nicht mehr gewohnt, still zu werden und nach innen zu gehen.

Orientierung im eigenen Business finden

Was nicht angewendet wird, gerät in Vergessenheit. Je seltener du deine Wahrnehmung aktiv anwendest, desto weniger Informationen schenkt sie dir. Mit der Zeit werden die intuitiven Hinweise unzuverlässig und du verlässt dich lieber auf die Aussagen anderer. Damit gibst du die Information nach innen, dass deine eigenen Wahrnehmungen nicht vertrauenswürdig sind.

Es ist ein Teufelskreis.

Je seltener du deiner Wahrnehmung vertraust, desto weniger zuverlässige Informationen bekommst du.

Dein Business braucht dein Gespür

Diese Informationen aus deinem Inneren stellen jedoch den wichtigsten Kompass für dein Leben dar. Deshalb ist es für Unternehmer essentiell, sich in regelmäßigen Abständen zurückzuziehen und außerhalb ihres Business darüber nachzudenken – oder noch besser, wirklich hinzuspüren, was stimmig ist.

In diesem Artikel erfährst du, welche unangenehme Erfahrung ich mit reinen Kopfentscheidungen – und Visionen – gemacht habe. Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, mich fortlaufend auf das Gefühl von Stimmigkeit auszurichten. Und mir entsprechende Fragen zu stellen.

Das ist heute die besondere Zutat in meiner Positionierung.

Der  eigenen Wahrnehmung wieder vertrauen

Was aber, wenn du vor lauter Außenorientierung dich selbst kaum mehr wahrnimmst? Ich kann dich beruhigen. Alles, was du einmal gekonnt hast, kannst du wieder finden. Als Kind hast du all dies ganz natürlich angewendet – die sensorische, geistige und emotionale Wahrnehmung dessen, was um dich herum geschieht.

Es gilt nur eine kleine Hürde zu überwinden:

Die ersten Minuten, wenn sich Stille unangenehm anfühlt, weil obenauf so viel Unruhe ist. Dieser Moment kann quälend sein. Bleibst du jedoch fokussiert bei dir, legt sich dieses Gefühl bald. Regelmäßige Achtsamkeitsmeditation wirkt hier unterstützend.

Wahrnehmung trainieren

Hier folgen nun 7 Anregungen, mit denen Du Deinen inneren Kompass reaktivieren kannst, damit es für dich leichter wird, im eigenen Business Orientierung zu finden.

  1. Wahrnehmen üben

    Damit meine ich, dass du jede Gelegenheit nutzt, um in dich hinein zu spüren. Damit gibst du den Impuls nach innen, dass diese Fähigkeit wieder gebraucht wird. Du weckst sie auf diese Weise auf. Schon bald nimmst du deine Bedürfnisse, Grenzen und das Gefühl von Stimmigkeit besser wahr. Deine Intuition wird reaktiviert.

  2. Die Sprache des eigenen Körpers verstehen lernen

    Der Körper ist der Ort, an dem wir empfinden. Alle Gefühle zeigen sich im Körper und lassen sich dort wahrnehmen. So kann sich ein Gefühl von Angst durch eine Enge in der Mitte der Brust zeigen oder ein Gefühl wie Wut, durch eine Empfindung von Härte im Bauch. Solche Empfindungen sind immer ein Hinweis, dass irgendetwas nicht stimmt – also nicht stimmig ist. Wenn du sie ohne Widerstand erforschst, wirst du mit wichtigen Erkenntnissen beschenkt.

  3. Erlaubnis geben

    Wenn sich Empfindungen im Körper zeigen, geht es vor allem darum, sich diesen gegenüber zu öffnen und sie da sein zu lassen. Auch wenn diese Empfindungen nicht immer angenehm sind, sollten gefühlt werden. Sie zeigen sich nicht ohne Grund. Dieses mutige Vorgehen schenkt dir innerlich mehr Raum und stärkt dein Vertrauen in dich.

  4. Anerkennen, was ist

    Wenn du einem bestimmten Thema gegenüber mit starken, körperlichen Empfindungen reagierst, gibt es etwas (anzu)erkennen. Vielleicht entspricht etwas in deinem Umfeld gerade nicht deinen Werten oder ist auf andere Weise nicht gut für dich. Das ist der Moment, in dem sich viele Menschen von sich selbst ab- und anderen zuwenden. Hier ist es wichtig, diese Impulse im Inneren wirklich wichtig zu nehmen, um auf dem eigenen Weg zu bleiben.

  5. Die eigene Wahrheit würdigen

    Wer seiner eigenen Wahrnehmung nicht vertraut wird zum Spielball der Welt. Andere Menschen spüren deine Zweifel. Sie bemerken deine Orientierungslosigkeit. Das veranlasst sie, dir Hilfe anzubieten. Das ist grundsätzlich in Ordnung und natürlich auch erwünscht. Wenn du zu früh ihre Hilfe in Anspruch nimmst, findest du nicht heraus, was du wirklich von innen heraus willst. Deshalb schätze ich es, in dieser Phase mit Profis zu arbeiten, die mich wieder mit meiner Wahrheit verbinden – ohne mir ihre aufzudrängen.

  6. Stimmigkeit als inneren Kompass wählen

    Dieses Gefühl ist das einzige innere Hilfsmittel, an dem wir uns orientieren können, wenn es darum geht, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Wenn du mit wichtigen beruflichen Schritten, mit Kooperationen, mit Kunden ein unstimmiges Gefühl hast, dann ist es ratsam darauf zu hören. Nicht dass ein Mensch oder die Situation deswegen schlecht sind, aber wahrscheinlich entsprechen sie in diesem Moment nicht dem, was unser Inneres will. Dann ist es besser anzuhalten, einen Schritt zurückzutreten und genau zu ergründen, was dieses Gefühl dir sagen will. Dieses Gefühl von Übereinstimmung ist dein Kompass auf DEINEN WEG.

  7. Der eigenen Wahrnehmung vertrauen

    Der wichtigste Schritt, wenn es um das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung geht, ist meiner Meinung nach die Entscheidung selbst. Früher wusste ich häufig nicht, was richtig für mich ist. Ich habe mich gefühlt, wie ein „Fähnchen im Wind“. Erst die konsequente Entscheidung, mir selbst und den Wahrnehmungen in meinem Inneren zu vertrauen, hat mir Sicherheit gegeben.

Hier ist noch wichtig, die innere Stimme von anderen Gedanken zu trennen. Bei der Wahrnehmung geht es um eine innere Wahrheit, Intuition und das, was sich stimmig anfühlt. Gedanken darüber können hilfreich oder hinderlich sein. Werden sie konstruktiv eingesetzt, etwa zur Reflexion einer Wahrnehmung, ist das hilfreich. Lassen wir zu, dass sich Katastrophengedanken daraus entwickeln, ist das eher hinderlich.

Wie findest du in deinem Business Orientierung?

Deine

Claudia

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