Warum du eine Krankheit nicht persönlich nehmen solltest.

Warum du eine Krankheit nicht persönlich nehmen solltest.

Kommentare

  
  1. diana reuber sagt:

    Liebe Claudia,

    erst einmal danke ich Dir für deinen ehrlichen Artikel, wo Du mit Deiner Emotionalität nicht hinterm Berg hältst – das finde ich sehr mutig. Ich gehöre zu denen, die sehr interessiert sind an den Gedanken anderer, daher habe ich deinen Artikel auch bis zum Ende durchgelesen. Ich bin gar nicht Deiner Meinung, das es keinen Sinn macht nach den Ursachen zu forschen. Dennoch kann ich vieles in Deinem Artikel sehr wohl nachvollziehen, auch wie unangenehm viele Menschen ihr eigenes aktuelles Wissen mitteilen. Denn jeder hat eben auch ein eigenes Wissen. Allerdings finde ich die Methode Krankheit „fällt vom Himmel“ ebenso unmöglich. Damit macht man uns nur zu Pillenschluckern. Was ich nicht ganz zusammenbringe, ist das Thema SCHULD und VERSTEHEN im Zusammenhang mit der Ursachenerkennung. Um Schuld geht es doch gar nicht, eher um Verantwortung und Ausstieg aus dem Opfertum. Wenn man dieses Ursachendenken von Anbeginn einer Störung aufsucht, braucht man nicht warten bis der Körper schreit und streikt und so stark erkrankt – meine Erfahrung.
    Da mein Herz sooooo sehr für die Ursachenforschung schlägt – musste ich nun auch meine durch Emotionalität getriggerte Mitteilung an Dich weiter geben.

    Sonnige Grüße
    Diana

    • Liebe Diana,

      vielen herzlichen Dank für Deine Offenheit und für deinen wertvollen Kommentar. Ich kann Dich gut verstehen und bin da ganz bei Dir. Es ist nur eben in tausend Worten nicht so leicht, alles in einen solchen Artikel rein zu packen. Sehr gerne möchte ich auf Deinen Kommentar eingehen. Vielleicht wird es so klarer, was ich damit gemeint habe.

      Wenn ein erkrankter Mensch anfängt, sich auf das „Was“ und „Wie“ einzulassen, meine ich damit, dass er beginnt zu fühlen, was wirklich da ist und wie sich das anfühlt. Tut er das gründlich und mit Mitgefühl für sich selbst, dann steigt meistens das „Warum“ als Erkenntnis von alleine auf und ist dann frei von Schuld. Fragt er sich jedoch zu Beginn einer Erkrankung, warum er erkrankt ist und was er „falsch“ gemacht hat, dann kommt er nicht an diesen Punkt, weil Erkenntnis viel tiefer stattfindet. Das Schlimme dabei ist, dass sich viele Menschen, die krank sind, selber die „Schuld“ dafür geben und das hat eben nichts mit Verantwortung zu tun. Wird das dann vom Außen gespiegelt, ist der Schmerz unerträglich. Verantwortung bedeutet für mich, aus einer Erkenntnis heraus eine Entscheidung zu treffen, die liebevoll ist.

      Du siehst, dass mir die Ursachen auch wichtig sind. Ich möchte sie nur als Erkenntnis aus dem eigenen Inneren erfahren, weil mir die Resultate durch „Nach“denken und Grübeln einfach zu ungenau sind.

      Ich wünsche Dir einen schönen Abend und sende herzliche Grüße
      Claudia

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