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10 Tipps, wie Deine Premium Marke bei Google besser rankt

SEO-Optimierung für hochwertige Dienstleistungen

SEO-Optimierung für hochwertige Dienstleistungen

Ein Gastartikel von Simone Sarodnick

Deine Dienstleistung trägt das Prädikat „Premium Marke“ und du fragst dich, wie du dich besser positionieren kannst, damit dich deine Kunden bei der Google-Suche schneller finden? Dazu muss dir bewusst sein, was deine Premium Dienstleistung von einer gewöhnlichen Dienstleistung unterscheidet. Nur dann kannst du deine Zielgruppe finden und richtig ansprechen.

Deine Premium Dienstleistung zeichnet sich durch folgende besondere Eigenschaften aus:

  • hohe Qualität
  • maßgeschneidert
  • schwer zu kopieren
  • hochpreisig

Diese Besonderheiten sollten in der Planung der Suchmaschinenoptimierung (SEO) für deine Webseite Ausdruck finden. Dieser Beitrag gibt dir 10 Tipps und zeigt dir das Vorgehen, um das Ranking deiner Premium Marke zu verbessern.

  1. Zielgruppe ermitteln
  2. Themen und Hauptschlüsselwörter definieren
  3. Wettbewerb analysieren
  4. Relevanz durch hochwertige Inhalte erzeugen
  5. Expertenstatus zeigen
  6. technische SEO umsetzen
  7. Bewertungen und Referenzen einholen
  8. Backlinks auf deine Seite erhalten
  9. Inhalte aktuell halten und ergänzen
  10. Social Media nutzen

1. Zielgruppe ermitteln

Premium Dienstleistungen nimmt nicht jeder in Anspruch, sondern eine ausgesuchte, exclusive Zielgruppe. Das bedeutet für dich, dass du bei der Ermittlung deiner Zielgruppe sehr genau analysieren solltest. Anderenfalls bietest du deine Premium Dienstleistung Menschen an, die kein Interesse an deiner hochwertigen und individuellen Leistung haben. Steht deine Zielgruppe fest, überlege dir, wie du diesen zukünftigen Kundenkreis am besten ansprichst.

  • Welche Bedürfnisse haben diese Personen?
  • Welche Problemlösungen bietest du an?
  • Welche Suchbegriffe benutzt deine Zielgruppe, um dich zu finden?

2. Themen und Hauptschlüsselwörter definieren

Du weißt jetzt, nach welchem Thema deine Klientel suchen wird. Wähle zum Thema relevante Begriffe, aus denen dein zukünftiges Haupt-Keyword gebildet werden kann.

Es gibt drei Arten von Suchbegriffen. 

Der Begriff besteht aus …

  • einem Wort, ein sogenanntes Short-Tail Keyword
  • zwei, manchmal drei Wörtern, ein sogenanntes Mid-Tail Keyword
  • mehr als drei Wörtern, ein sogenanntes Long-Tail Keyword

Bei der Wahl des geeigneten Keywords ist nicht nur das Suchvolumen und die Stärke des Wettbewerbs von Bedeutung, sondern auch die Relevanz zur Suchintension des Nutzers. Hier solltest du in jedem individuellen Fall genau abwägen, für welches Hauptschlüsselwort du dich entscheidest.

3. Wettbewerb analysieren

Bevor endgültig das Hauptschlüsselwort festgelegt wird, überprüfe die Stärke des Wettbewerbs. Viele lukrative Suchbegriffe sind durch finanzstarke Marktteilnehmer bereits besetzt. Eine realistische Einschätzung, ob ein Suchwort in einem angemessenen Aufwand erobert werden kann, erspart dir ein schmerzhaftes Scheitern. Stecke deine Arbeit und Kraft immer in ein Optimierungsvorhaben, was auch Aussicht auf Erfolg hat.

Um das richtige Hauptschlüsselwort zu finden, sind möglicherweise mehrere Anläufe notwendig. Diese Zeit der Analyse solltest du dir nehmen. Damit ein Keyword ein gutes Google-Ranking erreicht, muss ein gewisser Aufwand betrieben werden. Ist das Keyword von Beginn an schlecht ausgewählt, ist die meiste Arbeit der Optimierung umsonst.

4. Relevanz durch hochwertige Inhalte erzeugen

Du hast das Hauptschlüsselwort definiert, welches in den Suchanfragen deiner Zielgruppe vorkommt.

Jetzt liegt es an dir, auf diese Suchanfragen eine bestmögliche Antwort zu liefern. Das Zauberwort heißt Relevanz. Die Google-Suchmaschine liefert Ergebnisse auf Suchanfragen. Es werden bevorzugt Suchergebnisse ausgespielt, welche die höchste Relevanz zur Suchanfrage haben.

Warum ist Relevanz zur Suchanfrage so wichtig?

Es gibt eine Vielzahl von Ranking Kriterien, die der Google-Algorithmus heranzieht. Relevanz zur Suchanfrage ist eines der wichtigsten Kriterien, da Google bestrebt ist, seine Nutzer mit passenden Antworten optimal zufrieden zu stellen. Eine passende Antwort zu liefern, gelingt dir, indem du zum Hauptschlüsselwort Synonyme verwendest, W-Fragen beantwortest und mit der Beantwortung in die Tiefe gehst. Inhalte kannst du nicht nur über Texte schaffen, sondern auch über Bilder und Grafiken, Videos oder Podcast. Sei hier einfach kreativ und erschaffe Inhalte, die deine Besucher begeistern.

5. Expertenstatus zeigen

Premium Dienstleister sind Experten auf ihrem Gebiet. Beweise diesen Expertenstatus, indem du Themen in der Tiefe behandelst. Die Inhalte geben deinen Kunden einen individuellen Mehrwert, den Sie selten ein zweites Mal finden. Das wird die Besucher auf deiner Webseite halten. Sie werden mehrere Unterseiten anschauen und wiederkommen. Diese Bewegung deiner Webseitenbesucher fließt mit in die Bewertung ein, ob deine Webseite würdig ist, gut zu ranken.

6. Technische SEO umsetzen

Die besten Inhalte haben keinen Wert, wenn deine Webseite technisch schlecht aufgesetzt ist. Die wichtigsten Kriterien im technischen SEO sind:

  • Responsive Design für die Darstellung auf mobilen Endgeräten
  • Schnelle Ladezeit
  • Komprimierte und skalierte Bilder
  • richtige Meta-Tags
  • Logische Überschriftenstrukturen
  • Sichere Verbindung per https-Standard

7. Bewertungen und Referenzen einholen

Eine Muss für eine Premium Marke sind sehr gute Bewertungen. Durchschnittliche oder keine Bewertungen sprechen gegen den Status „Premium“ und machen deine Marke gewöhnlich. Hole dir Referenzen und Bewertungen, die du auf deiner Webseite einbindest. Sterne-Bewertungen kannst du als strukturierte Daten auszeichnen, damit sie als Rich-Snippet in den Suchergebnisse erscheinen. Rich-Snippets haben keinen direkten Einfluss auf das Ranking der Seite. Jedoch kann sich dadurch die Klickrate erhöhen. Mehr Klicks zu generieren sind ein positives Signal an die Suchmaschine bei der Einstufung deiner Webseite. Somit wirken sich Rich-Snippets indirekt positiv auf das Ranking aus.

Externe Quellen, die den Beliebtheitsgrad deiner Premium Marke belegen, sind ebenfalls von Bedeutung. Sie sorgen für Vertrauen und zusätzlichen Traffic auf deiner Webseite. dein Ranking kann damit verbessert werden.

8. Backlinks auf deine Seite erhalten

Verweisen verschiedene Domains auf deine Webseite werden diese als Backlinks bezeichnet. Backlinks sind ein Signal an die Google-Suchmaschine, dass deine Webseite empfehlenswerte Inhalte zeigt. Doch verweisende Domain ist nicht gleich verweisende Domain und Backlink nicht gleich Backlink. Hier bestehen Unterschiede. Backlinks von Domains mit einer höheren Autorität, also einer höheren Wichtigkeit und Beliebtheit, haben mehr Wert. Sie geben ein stärkeres Signal, als eine Domain, die sich noch keinen Namen erarbeitet hat. Als Faustregel gilt: Je einfacher es ist, einen Backlink zu bekommen, desto geringer ist das Signal, welches dieser in Bezug auf deine Webseite abgibt. Einfache Einträge in Firmenkatalogen beeinflussen das Ranking kaum zum Besseren. Trotzdem solltest du im gesunden Maß nicht darauf verzichten. Das gilt besonders, wenn das Portal einen engen Bezug zu deiner Branche hat.

Empfehlenswert sind Gastbeiträge, über die du Backlinks generieren kannst. Je hochwertiger die Domain ist, die auf dich verlinkt, umso besser. Im optimalen Fall sind deine Inhalte auf deiner Webseite so großartig, dass andere Webseitenbetreiber auf dich automatisch verlinken.

9. Inhalte aktuell halten und ergänzen

Willst du deine Premium Marke am Markt etablieren, darfst du nicht stehenbleiben. Eine ständige Weiterentwicklung gehört zum Geschäftskonzept. Diese Entwicklung sollte Ausdruck auf deiner Webseite finden. Begeistere deine Besucher regelmäßig mit aktuellen und hochwertigen Inhalten. Durch neue Inhalte zu neuen Themen und Schlüsselwörtern wächst deine Sichtbarkeit im Netz. Erstelle Inhalte nicht ins Blaue hinein, sondern führe die oben aufgeführten Analysen sorgfältig durch. Für die Regelmäßigkeit der Veröffentlichungen eignet sich ein Media-Plan. Dadurch kannnst du entspannt im Vorfeld deine Themen planen und Inhalte erstellen.

10. Social Media nutzen

Von deinem Business und deiner Zielgruppe hängt ab, welchen Social Media Kanal du am besten nutzt.  Die einzelnen Kanäle unterscheiden sich in Ihrer Art, Zielgruppen anzusprechen. Es lohnt sich jeden Kanal zu analysieren und die Besten für sich zu ermitteln. Entscheidest du dich für die Nutzung von Social Media, so sollten deine verbreiteten Inhalte hochwertig sein. Damit erreichst du dein Premium Publikum. Eine hohe Popularität in den sozialen Netzwerken, wirkt sich indirekt positiv auf dein Ranking aus.

Fazit:

Du hast viele Möglichkeiten mit deiner Premium Marke Top Positionen bei Google-Suchmaschine zu erreichen. Bevor du mit der Optimierung deiner Webseite beginnst, analysierst du deine Zielgruppe und deinen Wettbewerb. Hast du die richtigen Hauptschlüsselworte gefunden, erstellst du Inhalte, die in die Tiefe gehen und deine Besucher begeistern. Sorge dafür, dass deine Webseite technisch gut funktioniert. Führe deine Webseitenbesucher entlang einer logischen Struktur. Hilf deinen Besuchern, zum Ziel zu gelangen und gib ihnen Handlungsanweisungen. Somit erreichst du, dass aus Besuchern deine Premium Kunden werden.

Herzlichst

Simone Sarodnick

 

"Simone

Simone Sarodnick

Autorin dieses Beitrags

Simone Sarodnick ist SEO Consultant und Inhaberin der SEO Agentur ALSA-X aus Düsseldorf. Die studierte Wirtschaftkybernetikerin erarbeitet für Unternehmen individuelle Strategien der Suchmaschinenoptimierung mit dem Ziel, die Sichtbarkeit von Webseiten zu erhöhen.

Ihre Webseite: alsa-x.de

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Vielen Dank für diese übersichtliche Zusammenstellung, Frau Sarodnick.
    Ich denke, dass Ihr 10-Punkte-Plan im Wesentlichen auch Anwenung in Bezug auf Produkte finden wird oder haben Sie dazu noch weitere/andere Ergänzungen?

    1. Der 10-Punkte-Plan lässt sich ebenso auf Produkte anwenden. Ergänzen kann ich noch, dass Sie über die Produktbilder Relevanz-Signale an die Suchmaschine senden können. Konkret bedeutet das, dass Sie im alt-tag des Bildes und in der Dateibezeichnung das Keyword einbinden.

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