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Ein starkes Warum als Mittelpunkt deiner Marke

Ein starkes Warum als Mittelpunkt deiner Marke

Auch wenn Sinn und Lebenszweck schon immer Teil der Markenidentität waren und ich das eigentlich wusste, hatte ich es vorübergehend vergessen. Besser gesagt, ich hatte es aus dem Gespür verloren. Damit habe ich mir ein echtes Bein gestellt. Du erfährst gleich warum.

Hier gehe ich darauf ein, warum ein starkes Warum als Mittelpunkt deiner Marke betrachtet werden kann.

Marketing ist weit mehr als Strategie. Wer wirklich in die Hintergründe hinein spürt, erkennt wie spannend es tatsächlich ist. Eine Marke zu entwickeln, die wirklich rockt, ist hoch interessant. Es hat viel mehr mit Gefühl zu tun, als du es dir im ersten Moment vielleicht vorstellen kannst. Deshalb lade ich dich hier immer wieder ein, dich mit Marketing auf einer tieferen Ebene zu verbinden. So erschließt sich leichter, was es für dich und dein Business tun kann.

Zunächst einmal ein Blick in meine persönliche Businessentwicklung.

Ein Gefühl, das verloren ging

Wenn du die Verbindung zum Sinn verlierst, fühlt sich dein Business fad an. Plötzlich weißt du nicht mehr, warum du morgens aufstehen und für diesen Mammutritt antreten sollst. Du spürst, dass etwas verloren gegangen ist. So, als wäre die Verbindung zu etwas Wichtigem unterbrochen.

Du beginnst, wie verrückt im Außen zu suchen. Vielleicht nimmst du Korrekturen an deinem Business vor. Ein bisschen besser wird es dadurch. Aber wenn Du ganz ehrlich bist, fühlst du dich, als wärst du im Blindflug unterwegs.

Etwas fehlt, um kluge Entscheidungen im Sinne deines Business und deines Lebens treffen zu können. Aber was soll das sein? Am besten trittst du nun einen Schritt zurück und erlaubst dir einen Blick von außen auf dich selbst. Suche nicht weiter irgendwo dort draußen. Die Antwort ist in dir.

Eine Kopfgeburt

Vielleicht weißt du es noch nicht, ich habe mit meiner ersten Selbständigkeit eine ordentliche Pleite hingelegt. Nicht, weil ich zu wenig über Unternehmertum wusste. Aus heutiger Sicht war die Ursache eine ganz andere. Von heute auf morgen konnte ich keinen Sinn mehr in meinem Tun finden. Das hat mich damals zutiefst verunsichert.

2016 hat mich Veit Lindau im Rahmen seines Kurses Guter Reichtum sehr einfühlsam zu dieser Erfahrung interviewt. Schau dir hier das Interview an:

Wenn du nicht das ganze Interview anhören willst, erzähle ich dir kurz, woran ich gescheitert bin. Während einer Ayurveda-Kur in Sri Lanka hatte ich die Vision von einem Zentrum für Entspannung in Düsseldorf. Kaum zurück stellte ich meine Vision inklusive Finanzierung und Raumsuche binnen weniger Monate auf die Beine. Ich fragte nicht lange, sondern realisierte wie vom Teufel getrieben.

Ein knappes Jahr später war ich mit meinem Zentrum in einen entzückenden Düsseldorfer Hinterhof eingezogen. Ich hätte stolz auf mich sein können. War ich aber nicht. Eines Morgens stand ich in meinem neuen Zentrum und hörte plötzlich diese Frage in mir:

„… und das soll ich jetzt die nächsten zwanzig Jahre lang machen?“

Das war der Anfang vom Ende. Ich hatte eine Kopfgeburt realisiert, deren Bezug zu meinem Warum ich damals noch nicht erkennen konnte. Heute helfen mir die Erfahrungen dieser Zeit, um meinen Kunden beizustehen. Ich verstehe ihre Ängste, weil ich am eigenen Leib erfahren habe, wie es ist.

Der Hinterhof meines Zentrums
Der Hinterhof meines Zentrums

Eine Erkenntnis

Ich bin an dieser Erfahrung gewachsen. Sie hat mich gelehrt, bei mir zu bleiben. Heute lasse ich mich weniger verunsichern und bleibe dran, wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt – egal was andere sagen. Was für sie gut ist, muss es für mich noch lange nicht sein. Für diese Erkenntnis habe ich einen hohen Preis gezahlt.

Nach dem ersten Schock habe mich bald wieder selbständig gemacht, weil diese Lebensform für mich die einzig wahre ist. Beim zweiten Mal bin ich es anders angegangen. Ich orientierte mich nun an dem Gefühl von Stimmigkeit – der inneren Verbindung, die ich beim ersten Mal nicht beachtet hatte. Das hat mich viele Jahre durch meine Selbständigkeit getragen. Bis ich Ende 2016 wieder eine Unstimmigkeit bemerkte.

Ich war gerade im zweiten Jahr des Aufbaus meines Online-Business, als ich plötzlich alles infrage stellte, was ich bisher geschaffen hatte. Ich war lustlos und wenig ambitioniert, so weiterzumachen. Meine Positionierung fühlte sich plötzlich fad an. Zwei Jahre Arbeit schienen für die Katz.

Eine stimmige Positionierung – ein Transformationsprozess

Hätte ich diese Erfahrung nicht bereits zuvor erlebt, wäre ich auch dieses Mal wieder verunsichert gewesen. Aber diesmal wusste ich es besser einzuordnen. Positionierung ist ein Prozess, der mit der eigenen Entwicklung mitgeht. Es ist normal, wenn es sich alle paar Jahre nicht mehr stimmig anfühlt.

Früher hat mir dieses ständige Anpassen der Positionierung Angst gemacht. Vor jedem dieser Schritte habe ich darüber nachgedacht, wie meine Leser und Kunden die Veränderung aufnehmen. Die Schritte schienen mir teilweise so groß, dass ich mir kaum vorstellen konnte, dass meine Leser da mitgehen. Wenn ich dann den Schritt gegangen war, habe ich meist festgestellt, dass diese Ängste unbegründet waren.

Heute denke ich, dass es durchaus spannend sein kann, diesen Prozess von außen zu betrachten. Deshalb teile ich ihn hier öffentlich.

Ein starkes Warum

Um in Verbindung mit mir zu bleiben, habe ich etwa einmal im Quartal Besinnungspausen eingerichtet. In diesen Zeiten gehe ich auf Tauchstation und nehme mir Zeit, über mein Business nachzudenken. Dann meditiere und schreibe ich viel. Und ich stelle mir erneut die Fragen:

Was treibt mich von innen heraus an?

Warum tue ich das alles?

Heute ist mein Warum der Mittelpunkt meines Wirkens. Mit den Jahren hat es sich immer mehr verdichtet. In dem Maße, in dem ich mir meiner selbst bewusst wurde, wurde es stärker und kraftvoller. Sein Feuer hat mich all die Jahre angetrieben, auch wenn ich mir dessen nicht immer bewusst war. Es bringt von außen betrachtet manchmal seltsame Blüten hervor und die Wege sind nicht für jeden nachvollziehbar. Aber schaut man tiefer hinein, wird es klar, worum es wirklich geht. Dann fühlt es sich an, als würde ich auf etwas zu bewegt, das ich noch nicht kenne. Das Leben zeigt mir den Weg und höre ihm zu, bis ich verstanden habe.

Ein Markenbestandteil

Wenn ich heute mit Kunden an ihrer Positionierung arbeite, ist das Warum immer die Ausgangsbasis. Nicht immer zeigt es sich sofort. Aber eines weiß ich: Es gibt in jedem Menschen ein Warum. Wer es nicht wahrnehmen kann, den lade ich ein, seiner Sehnsucht zu folgen und sich vom Leben führen zu lassen.

Wird das Warum und seine Bedeutung wirklich gespürt, kann das dein Leben von heute auf Morgen verändern. In Frag immer erst: Warum hat Simon Sinek Inspirierendes darüber geschrieben.

Ein klares Bewusstsein der eigenen Mission lässt Unwichtiges unbedeutend erscheinen. Du erkennst klarer, was wichtig ist und kannst dich so besser ausrichten.

Neben der Persönlichkeit und dem Charakter, den Gaben, Werten und Anschauungen, sind der Sinn und Lebenszweck die wichtigsten Bestandteile einer Marke. Auf keinen dieser Bestandteile kannst du verzichten, wenn deine Marke Kraft haben soll.

Ein starkes Warum als Mittelpunkt deiner Marke

Dein Warum hilft dir, neue Interessenten zu begeistern. Sie lassen sich von deiner Begeisterung anstecken – und wollen das auch. Du ermutigst sie damit und zeigst den richtigen Menschen, dass es einen Weg heraus aus der Tristesse gibt.

Spüre in dein Warum hinein, wenn es noch nicht ganz klar ist. Du hast es gefunden, wenn du ein Gefühl von Stimmigkeit spürst. In meinen Beratungen weiß ich immer, dass wir angekommen sind, weil es plötzlich ganz still im Raum ist. Dein Warum ist das, was du auch dann noch tust, wenn alles andere wegbricht. Du tust es immer und überall – unabhängig davon, ob Du dafür bezahlt wirst. Dein Warum ist dein persönlicher Beitrag zu einer besseren Welt.

Ich lade dich ein, solange in dich hinein zu spüren bis es sich wirklich stimmig anfühlt. Mit einem oberflächlichen Warum betreiben wir ein oberflächliches Business. Ist es echt und tief, bekommt deine Marke Leidenschaft und Feuer. Was auch immer um Sie herum geschieht…

… Du faszinierst und bleibst zentriert!

Herzlichst

Claudia

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